

Unser Schul-ABC
A
Das Adventsbasteln ist eine fest verankerte Tradition an unserer Grundschule. An diesem Tag verwandelt sich das Schulgebäude in eine winterlich-festliche Umgebung, in der Schüler*innen, Lehrkräfte und Eltern gemeinsam kreativ werden und die Schule schmücken. Über den Tag verteilt gibt es verschiedene Bastelstationen, an denen die Kinder selbstständig oder in kleinen Gruppen Weihnachtsdekorationen und winterliche Kunstwerke gestalten können. Die Stationen werden von engagierten Eltern betreut, die das Basteln unterstützen und begleiten. Zusätzlich sorgen frisch gebackene Waffeln, Kekse und kleine Pausen für eine gemütliche Atmosphäre im gesamten Schulhaus. Der Tag ist von einem entspannten, festlichen Miteinander geprägt, das durch die gemeinsame Arbeit an den Bastelstationen und das Teilen von Leckereien besonders wird. Der genaue Termin sowie alle weiteren wichtigen Informationen werden frühzeitig durch die Klassenlehrkraft bekanntgegeben.
Antolin ist ein digitales Leseförderprogramm, das wir an unserer Grundschule ab der Klasse 2 nutzen und einsetzen. Die Kinder lesen spannende Bücher und beantworten danach am Computer oder Tablet Fragen zum Inhalt. Für jede richtige Antwort sammeln sie Punkte – das motiviert zum Weiterlesen und stärkt gleichzeitig das Textverständnis. So macht Lesen nicht nur Spaß, sondern hilft den Kindern auch, immer sicherer und selbstbewusster zu lesen. Antolin kann sowohl in der Schule als auch zu Hause genutzt werden.
Unsere Schule bildet angehende Lehrkräfte in ihrem Vorbereitungsdienst aus. Dieser Vorbereitungsdienst, auch Referendariat genannt, dauert in der Regel eineinhalb Jahre. Die Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst werden häufig mit dem Kürzel LiV (Lehramtsanwärter*in im Vorbereitungsdienst) bezeichnet. Sie unterrichten bereits selbstständig, werden dabei aber von erfahrenen Lehrpersonen begleitet und unterstützt. Im Rahmen ihrer Ausbildung finden regelmäßig Unterrichtsbesuche durch Ausbilder*innen statt. Dabei beobachten diese den Unterricht, geben Rückmeldungen und unterstützen die weitere professionelle Entwicklung. Für die Kinder bringt dies viele Vorteile: zusätzliche Betreuung, neue Ideen und moderne Unterrichtsmethoden. Die Anwärter*innen sind fest in unser Schulleben eingebunden und nehmen an Konferenzen, Projekten und schulischen Aktivitäten teil.
Das Arbeits- und Sozialverhalten der Schüler*innen wird anhand einer klaren Skala beurteilt. Diese Beurteilung ist nicht mit schulischen Noten vergleichbar, sondern beschreibt, wie sich das Kind im sozialen Miteinander und im Arbeitsverhalten entwickelt:
- A – verdient besondere Anerkennung
- B – entspricht den Erwartungen in vollem Umfang
- C – entspricht den Erwartungen (Ausgangsbewertung)
- D – entspricht den Erwartungen mit Einschränkungen
- E – entspricht nicht den Erwartungen
Eine Bewertung mit „C“ bildet den Ausgangspunkt und zeigt, dass das Arbeits- bzw. Sozialverhalten insgesamt in Ordnung ist. Abweichungen nach oben (A, B) oder unten (D, E) werden entsprechend gekennzeichnet. Bei einer Bewertung mit „D“ oder „E“ wird zusätzlich erläutert, in welchen Bereichen das Kind noch Unterstützung benötigt. Welche Bereiche in das Arbeits- und Sozialverhalten einfließen, kann den Bewertungskriterien entnommen werden. Dieses Formular dient ebenfalls als Grundlage für die Eltern-Schüler*innen-Beratungstage (ESBT).
Die Aufsichtsführung ist ein zentraler Bestandteil der pädagogischen Arbeit. Sie sorgt dafür, dass die Schüler*innen sicher und ruhig durch den gesamten Schultag, einschließlich des Ganztags, begleitet werden. Die Aufsicht bezieht sich auf das Schulgelände sowie auf das Ein- und Aussteigen der Taxi- und Buskinder. Wir bitten die Eltern, ihren Kindern zu vertrauen und ihnen zu ermöglichen, das Schulgelände eigenständig zu betreten und nach Unterrichtsschluss zu verlassen. Als Abholtreffpunkt nach der Schule empfiehlt sich der kleine Platz gegenüber der Ampel. Wir danken, dass der Schutzraum Schulhof respektiert wird und Erwachsene ihn während der Schulzeit und des Ganztags nicht betreten. In den Hofpausen erkennen die Schüler*innen die Pausenaufsichten an den orangen Warnwesten. Unterstützend ergänzt die Schulsozialarbeit die Hofpausen mit zielgerichteten Angeboten. Auch die Praktikant*innen begleiten die Kinder auf dem Schulhof.
Wir verstehen Ausflüge als eine wertvolle Erweiterung des Unterrichts, die den Kindern die Möglichkeit gibt, Wissen und Erfahrungen außerhalb des Klassenzimmers zu sammeln. Außerschulische Lernorte sind ein fester Bestandteil unseres pädagogischen Konzepts und tragen maßgeblich zur ganzheitlichen Entwicklung der Schüler*innen bei. Zu unseren festen Kooperationspartnern gehören das Stadeum Stade, die Stadtbibliothek Stade und der BUND Stade. Diese Partnerschaften ermöglichen es uns, den Lernprozess durch praxisorientierte und fachspezifische Angebote zu bereichern. Darüber hinaus unternehmen wir regelmäßig Unterrichtsgänge zu verschiedenen Lernorten in der Region. Dazu zählen unter anderem naheliegende Bauernhöfe, die Feuerwehr, die Museen Stade, das Freilichtmuseum am Kiekeberg und das Cinestar Stade im Rahmen der Schulkinowochen. Diese Ausflüge bieten den Schüler*innen die Gelegenheit, Themen aus dem Unterricht lebendig und direkt zu erleben. Ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit ist das ganzheitliche Lernen, bei dem nicht nur Wissen, sondern auch soziale und emotionale Kompetenzen gefördert werden. Wir legen großen Wert auf die Zusammenarbeit mit Experten, die den Kindern ihre Fachkenntnisse auf spannende und praxisorientierte Weise näherbringen. So schaffen wir eine Verbindung zwischen schulischen Inhalten und der realen Welt. Durch diese vielfältigen und abwechslungsreichen Lernmöglichkeiten möchten wir den Kindern helfen, ihre Neugier zu entwickeln, eigenständig zu denken und sich aktiv in ihre Umwelt einzubringen. Wir sind davon überzeugt, dass außerschulische Lernorte eine bereichernde Ergänzung zu unserem Unterricht darstellen und die Freude am Lernen nachhaltig stärken.
B
Beurlaubungen vom Schulbesuch sollten im Interesse Ihres Kindes nur in unvermeidbaren Ausnahmefällen beantragt werden. Dazu zählen beispielsweise wichtige Arzttermine, die ausschließlich während der Schulzeit wahrgenommen werden können, oder besondere Ereignisse wie religiöse Feiern oder bedeutende familiäre Anlässe. Eintägige Beurlaubungen können schriftlich (per IServ) bei der Klassenlehrkraft angefragt werden. Über eine längere Beurlaubung vom Unterricht von bis zu drei Monaten entscheidet die Schulleitung. Für weitergehende Befreiungen ist die Landesschulbehörde zuständig. Eine Befreiung vom Schulbesuch ist nur mit schriftlichem Antrag möglich. Der Antrag ist von den Erziehungsberechtigten zu stellen. Diese können auch über das Modul „Abwesenheiten“ im IServ Elternaccount vorgenommen werden. Unmittelbar vor und nach den Ferien darf eine Beurlaubung nur in absoluten Ausnahmefällen gewährt werden – und nur dann, wenn die Ablehnung eine persönliche Härte darstellen würde.
Um eine flexible Betreuung während der Schultage zu ermöglichen, bieten wir eine zusätzliche Betreuungsoption in der 5. Stunde an. Die Betreuung findet von 11:50 bis 12:45 Uhr durch unsere pädagogischen Mitarbeiter*innen statt. Eine verbindliche Anmeldung erfolgt zu Schuljahresbeginn.
Die Schulbücherei der Grundschule Bockhorster Weg ist ein lebendiger und inspirierender Ort, der den Schüler*innen Zugang zu einer breiten Auswahl an Büchern bietet und gleichzeitig ein Rückzugsort für Ruhe, Kreativität und Entspannung ist. Sie befindet sich im Neubau des Schulgebäudes und ist gemütlich eingerichtet, unter anderem mit Sofaecken, in denen die Kinder in Ruhe lesen können. In den Regalen stehen Bilderbücher, Sachbücher, Geschichten für Leseanfänger sowie kleinere und größere Romane für alle Altersstufen und Interessen. Nachdem die Kinder eine Einführung in das Ausleihsystem erhalten haben, können sie an drei Tagen in der Woche (Montag, Mittwoch und Freitag) während der ersten großen Pause Bücher ausleihen. Jedes Kind darf immer nur ein Buch auf einmal ausleihen und muss es zurückgeben, bevor es sich ein neues aussucht. Die Ausleihfrist beträgt bis zu sechs Monate, sodass ausreichend Zeit bleibt, sich intensiv mit den Lieblingsgeschichten auseinanderzusetzen. Wichtig ist, dass die Bücher auch zu Hause gut behandelt werden, damit möglichst viele Kinder unsere schöne Auswahl nutzen können. Um die Bücherei zu einem besonderen Ort zu machen, wurde sie von unserer Schülerschaft mit Lichtinstallationen und Wanddekorationen gestaltet. Zusätzlich stehen Computer zur Recherche zur Verfügung. So ist die Schulbücherei nicht nur ein Ort zum Ausleihen von Büchern, sondern ein Raum, der den Kindern Freude am Lesen, Forschen und Entdecken ermöglicht.
Folgende Ausleihregeln gelten:
- Bei jedem Büchereibesuch darfst du immer nur ein Buch ausleihen.
- Verbuche das Buch bitte immer bei der Büchereilehrkraft und nimm es nicht einfach so mit nach Hause.
- Du darfst das ausgeliehene Buch so lange behalten, bis du es zu Ende gelesen hast oder du nicht mehr weiter darin lesen möchtest.
- Damit alle Kinder lange Freude an den Büchern haben können, gehe bitte sorgfältig mit den Büchern um. Schreibe oder male nicht hinein, knicke keine Seiten um und reiße auch keine Seiten heraus. Lies bitte auch nicht während des Essens in deinem Buch.
- Falls du doch einmal ein Buch beschädigt hast, teile uns dies bitte bei der Rückgabe mit. Die Schule entscheidet dann, ob deine Eltern das Buch durch ein neues Buch ersetzen müssen.
- Wenn du ein ausgeliehenes Buch verlierst, müssen deine Eltern das Buch ersetzen.
- Gib dein ausgeliehenes Buch bitte immer vor den Ferien zurück.
- Wenn du nach dem vierten Schuljahr oder durch Umzug unsere Schule verlässt, musst du das ausgeliehene Buch auch zurückgeben.
- Ein Buch, das du ausgeliehen hast, darfst du nicht weiterverleihen. Denn wenn ein Buch unter deinem Namen verbucht ist, bist du auch für dieses Buch verantwortlich.
Zu vielen Büchern aus der Schulbücherei kann ein Quiz im Antolin Leseprogramm gelöst werden.
Im Rahmen unserer Projektwoche „Wir sind alle Künstler*innen“ haben wir gemeinsam eine Buddybank gestaltet, die nun einen festen Platz auf dem Schulhof hat. Sie hilft Kindern, in den Pausen leichter Kontakte zu knüpfen. Wer niemanden zum Spielen hat oder sich allein fühlt, kann sich auf die Bank setzen und signalisiert damit den Wunsch nach Gesellschaft. Andere Kinder werden ermutigt, sich dazuzusetzen und als Gesprächs- oder Spielpartner*in anzubieten. So stärkt die Buddybank das Miteinander, verhindert Ausgrenzung und schafft Raum für neue Freundschaften. Das Projekt zeigt den Kindern, wie sie Verantwortung übernehmen und ein respektvolles, freundliches Schulklima mitgestalten können.
C
Der Chor unserer Schule bietet die Möglichkeit, gemeinsam zu singen und Musik zu erleben. Neben den Chorklassenkindern können weitere interessierte Kinder über ein Wahlverfahren teilnehmen. Der Chor tritt regelmäßig beim Jahreszeitensingen in der Schule auf und ist auch bei öffentlichen Veranstaltungen zu hören. Ein besonderes Highlight ist das jährliche Chorfest im Stadeum, bei dem alle Chorkinder aus dem Landkreis zusammenkommen und ihr Können präsentieren.
Musik hat an unserer Schule einen hohen Stellenwert und begleitet die Kinder durch vielfältige Angebote im Schulalltag. Besonders musikbegeisterte Kinder können in der Chorklasse angemeldet werden, in der das Singen eine zentrale Rolle spielt. Die Kinder nehmen an einem besonders ausgerichteten Musikunterricht teil, der unter der Leitung einer qualifizierten Chorklassenlehrkraft durchgeführt wird und neben der praktischen Chorarbeit auch Musiktheorie und Stimmbildung umfasst. Die Schüler*innen üben Musikstücke ein, singen gemeinsam und erleben dabei, wie Musik verbindet und Freude in der Gemeinschaft schenken kann. Besonders Kinder, die Deutsch als Zweitsprache lernen, profitieren sprachlich von dieser Arbeit. Das intensive gemeinsame Singen wirkt sich auf vielerlei Weise positiv auf die Kinder aus: Es unterstützt ihre soziale Kompetenz, fördert die sprachliche und musikalische Entwicklung, stärkt Teamgeist und Selbstvertrauen und schenkt Freude am kreativen Ausdruck in der Gemeinschaft. Die Chorklasse tritt regelmäßig bei schulischen Veranstaltungen wie dem Jahreszeitensingen auf und nimmt auch an außerschulischen Veranstaltungen teil. Dabei sammeln die Kinder Bühnenerfahrung und lernen, ihre musikalischen Fähigkeiten sicher und präsent zu zeigen. Das Chorklassenkonzept befindet sich aktuell in Überarbeitung und wird in Kürze hier zur Verfügung stehen.
D
Kinder die noch keine ausreichenden Deutschkenntnisse haben, werden bei der Schulanmeldung nicht nach Leistungsstand, sondern nach ihrem Alter einer Klasse zugeteilt, in der sie von Anfang an am regulären Unterricht teilnehmen und gefördert werden. Zusätzlich erhalten die Schüler*innen bedarfsgerecht Unterricht in Deutsch als Zweitsprache. Solange die Schüler*innen noch keine ausreichenden Deutschkenntnisse erreicht haben, kann in sprachintensiven Fächern, in denen Deutsch Voraussetzung für eine erfolgreiche Mitarbeit ist, die Bewertung auf schriftliche Beurteilung umgestellt werden. Dies erfolgt in Absprache mit den Erziehungsberechtigten und nach Beschluss der Klassenkonferenz. Diese Regelung gilt für Schüler*innen die die Niveaustufe B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen noch nicht erreicht haben. Die Koordination des DaZ-Bereichs sowie die Einteilung der Gruppen erfolgt durch Herrn Maurer.
E
Beim Betreten des Schulgeländes der Grundschule Bockhorster Weg fällt der Blick sofort auf die prächtige Eiche. Sie dient als zentraler Treffpunkt und symbolisiert das Bild der Kinder, die wie Samen in unsere Schule kommen. Im Laufe ihrer Schulzeit entfalten sie sich und verlassen die Schule schließlich mit gestärkten Wurzeln, die ihnen für ihre Zukunft Halt geben. Die Eiche bildet den Ausgangspunkt für unser Leitbild und das Schullogo.
Die Einschulung ist ein ganz besonderer Tag – nicht nur für die Kinder, sondern auch für ihre Familien. Für die ersten Klassen werden drei feierliche Veranstaltungen durchgeführt, bei denen jeweils eine Regelklasse zusammen mit einer Partnerklasse eingeschult wird, damit jedes Kind herzlich begrüßt und einzeln gewürdigt werden kann. Die Schulleitung, Frau Guttau, moderiert die Einschulung, während der zweite Jahrgang ein buntes und abwechslungsreiches Programm gestaltet. Nach der Feier gehen die Kinder zusammen mit ihrer Klassenlehrkraft zum ersten Mal in ihren Klassenraum. Dort lernen sie sich untereinander kennen, entdecken das Klassentier und erkunden ihren neuen Raum. Währenddessen sorgt der Schulförderverein mit Getränken für kleine Erfrischungen und steht für Fragen und Informationen bereit.
Bereits am Vorabend der Einschulung findet für alle Stader Grundschulen ein besonderer Gottesdienst in einer der Hauptkirchen statt. Dieser Gottesdienst ist freiwillig und bietet einen schönen, feierlichen Auftakt für den neuen Lebensabschnitt. Viele Eltern fragen sich vor dem Schuleintritt: „Muss mein Kind schon rechnen oder schreiben können?“ Die Antwort lautet: Nein! Viel wichtiger sind Fähigkeiten, die den Alltag in der Schule erleichtern, wie z. B. Schleifen binden, schneiden, kleben oder zu lernen, die eigenen Bedürfnisse zurückstellen zu können. Weitere hilfreiche Tipps und Informationen finden Sie im Flyer „Fit für die Schule“.
An der Grundschule Bockhorster Weg finden pro Schuljahr zwei Elternabende statt, die eine wichtige Plattform für den Austausch zwischen Schule und Elternhaus bieten. Die Abende dienen dazu, über aktuelle Entwicklungen, schulische Schwerpunkte und besondere Projekte zu informieren. Sie fördern eine aktive Mitgestaltung der Eltern im Schulalltag und ermöglichen eine offene Kommunikation. Wir legen großen Wert darauf, die Eltern in die Weiterentwicklung unserer Schule einzubeziehen und ihnen die Möglichkeit zu geben, sich aktiv an der schulischen Gemeinschaft zu beteiligen. Die Einladung zum Elternabend erhalten Sie von der Klassenlehrkraft bzw. von der gewählten Elternvertretung.
Im Englischunterricht lernen die Kinder, sich in der englischen Sprache zu verständigen. Sie üben Wörter und Sätze zu alltagsnahen Themen und wenden sie spielerisch beispielsweise in kleinen Dialogen und Rollenspielen an. Die Kompetenzbereiche Hören, Sprechen und Lesen bilden den Unterrichtsschwerpunkt. Die Kinder sollen Freude an der Sprache entwickeln, sie ausprobieren und Vertrauen in ihre Fertigkeiten gewinnen. Das Schreiben wird einführend behandelt. Den Kindern wird die Möglichkeit gegeben, Englisch als lebendige Sprache zu erleben, die Spaß macht und im Alltag genutzt werden kann. Weitere Informationen sind den Elternbriefen zum Fach Englisch zu entnehmen.
F
Das Aquaristik-Angebot bietet den Schüler*innen eine Einführung in die Pflege von Fischen und die Betreuung eines Aquariums. In Zusammenarbeit mit einem Experten lernen die Teilnehmer*innen, wie man das Schul-Aquarium säubert, die Wasserqualität prüft und die Fische richtig füttert. Die Treffen finden an ausgewählten Dienstagen von 16:50 bis 17:45 Uhr statt. Das Angebot wird von Martin Rosan geleitet und bietet den Schüler*innen die Möglichkeit, praktische Erfahrungen in der Aquaristik zu sammeln.
Die Grundschule Bockhorster Weg bietet ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) an, das jungen Menschen die Möglichkeit gibt, sich in einem schulischen Umfeld ökologisch und sozial zu engagieren. Die Aufgaben der Freiwilligen umfassen eine Vielzahl von Tätigkeiten, die sowohl das Schulumfeld betreffen als auch das Bewusstsein für ökologische Themen stärken. Im Rahmen des FÖJ können die Freiwilligen bei der Pflege des Schulgartens, der Durchführung von Umweltprojekten und der Organisation von schulischen Veranstaltungen mitwirken. Zudem übernehmen sie Aufgaben, die den Alltag an der Schule bereichern und die nachhaltige Entwicklung der Schule fördern. Das FÖJ bietet den Freiwilligen eine wertvolle Gelegenheit, praktische Erfahrungen zu sammeln, Verantwortung zu übernehmen und einen positiven Beitrag zum ökologischen und sozialen Leben an der Grundschule Bockhorster Weg zu leisten.
An unserer Schule findet jeden Morgen von 9:35 bis 9:45 Uhr eine gemeinsame Frühstückspause statt. Diese Zeit ist uns besonders wichtig, um die Kinder dabei zu unterstützen, ein gesundes und bewusstes Essverhalten zu entwickeln. Hierfür haben wir die Aktion „Schulobst“ ins Leben gerufen: Jede Klasse erhält einmal pro Woche eine Kiste mit frischem Obst und Gemüse, aus der sich die Kinder bedienen können. So haben die Schüler*innen Zugang zu gesunden Snacks. Zusätzlich wird jeden Mittwoch ein Tablett mit saisonalem Obst und Gemüse angeboten. Dieses wird von unserer engagierten „Schnippelgruppe“ vorbereitet, die dafür sorgt, dass alles frisch, appetitlich und kindgerecht angerichtet ist. Durch diese Angebote lernen die Kinder unterschiedliche Obst- und Gemüsesorten kennen und sie werden zu einer ausgewogenen Ernährung motiviert.
Gefundene Gegenstände wie Schlüssel oder Schmuckstücke werden im Sekretariat abgegeben und in einer Vitrine im Schulflur aufbewahrt, sodass die Kinder ihre Sachen schnell wiederfinden können. Kleidungsstücke, Sporttaschen, Sportschuhe, Brotdosen und Trinkflaschen werden in einem Fundregal gesammelt. Während der Eltern-Schüler*innen-Beratungstage werden die Fundsachen übersichtlich ausgelegt, damit verlorene Dinge leichter wiederentdeckt werden können. Übrig gebliebene Kleidungsstücke, die nicht abgeholt werden, werden anschließend an die Kleiderspende weitergegeben.
G
An der Grundschule Bockhorster Weg wird von Montag bis Freitag eine Betreuung bis 12:43 Uhr angeboten. Darüber hinaus haben die Schüler*innen von Dienstag bis Donnerstag die Möglichkeit, am Ganztagsangebot teilzunehmen. Der Ganztag bietet den Kindern einen abwechslungsreichen und kindgerechten Rahmen, in dem Lernzeiten, Bewegung, Kreativität und gemeinsame Aktivitäten miteinander verbunden werden. Die Schüler*innen haben Gelegenheit, in einer festgelegten Lernzeit schulische Inhalte zu vertiefen sowie aus vielfältigen Angeboten im Nachmittagsbereich zu wählen. Das Angebotsspektrum umfasst zum Beispiel unter anderem sportliche Aktivitäten in Kooperation mit regionalen Partnern wie dem VfL, die Freude an Bewegung, Teamgeist und Fairness fördern. Darüber hinaus bereichern musikalische Angebote in Zusammenarbeit mit der Kreisjugendmusikschule den Ganztag und ermöglichen den Kindern, ihre musikalischen Interessen zu entdecken. Ergänzt wird das Programm durch zahlreiche kreative und innovative Angebote aus den Bereichen Kunst, Werken, Spielen, Natur und Experimentieren. Das Mittagessen findet in der Mensa statt und kann entweder selbst mitgebracht oder bestellt werden. Der Ganztag endet um 15:30 Uhr. Im Zuge der geplanten Ausweitung des Ganztags auf fünf Tage wird das bestehende Angebot derzeit weiterentwickelt. Ab dem Schuljahr 2026/2027 wird an allen fünf Schultagen ein offener Ganztag bis 15:30 Uhr angeboten. Das neue Ganztagskonzept befindet sich aktuell in der Überarbeitung, um den Ganztag noch attraktiver und passgenauer für Kinder und Familien zu gestalten.
Die Gremienarbeit bildet das Fundament für eine transparente und demokratische Schulentwicklung. Das höchste beschlussfassende Gremium ist die Gesamtkonferenz. Hier werden zentrale Entscheidungen beispielsweise über das Schulprogramm und pädagogische Grundsätze getroffen. Die inhaltliche Vorbereitung dieser Beschlüsse findet vor allem in den Dienstbesprechungen, Fachkonferenzen und Arbeitsgruppen statt. Dort wird die eigentliche Konzeptarbeit geleistet. Die erarbeiteten Vorschläge werden anschließend dem Schulvorstand vorgestellt, der sie im Hinblick auf Umsetzbarkeit und Schulausrichtung prüft und koordiniert. Nach dieser Beratung werden die abgestimmten Vorhaben der Gesamtkonferenz zur Beschlussfassung vorgelegt. Diese strukturierte Zusammenarbeit – von der pädagogischen Praxis über die Beratung im Schulvorstand bis hin zur Entscheidung in der Gesamtkonferenz – gewährleistet eine gemeinsam getragene und zielgerichtete Schulentwicklung.
Wir legen großen Wert auf Gewaltprävention und sensibilisieren unsere Schüler*innen von der 1. bis zur 4. Klasse durch regelmäßige, altersgerechte Programme. Im Jahrgang 1/2 besuchen die Kinder das Theaterstück „Finger weg von Julia“ im Rahmen der Unterrichtseinheit „Mein Körper gehört mir“. Dabei lernen sie, ihre körperlichen Grenzen zu erkennen und ihr Recht auf Selbstbestimmung wahrzunehmen. Die Klassen 2 und 4 nehmen jährlich am Präventionsprojekt von Herrn Mollenhauer teil, das den Fokus auf Gewaltprävention, Konfliktlösung und Selbstbehauptung legt. Ergänzend setzen sie sich im 4. Schuljahr bei dem Theaterstück „Netzwerkdschungel“ mit sozialen Medien auseinander. Dabei geht es vor allem um Risiken und Gewalt im digitalen Raum. Auch im Sportunterricht wird im Rahmen des Fairplay-Days in Kooperation mit dem VFL das soziale Miteinander trainiert. Diese Maßnahmen tragen dazu bei, die Schüler*innen für wichtige Themen wie Respekt, persönliche Sicherheit und den Umgang mit Grenzüberschreitungen zu sensibilisieren und ein sicheres Umfeld zu schaffen. Weitere Informationen zum Umgang mit Verhaltensverstößen an unserer Schule sind im Bereich „Umgang mit Fehlverhalten“ zu finden.
Finger weg von Julia
Präventionsprojekt von Herrn Mollenhauer
Netzwerkdschungel
An der Grundschule Bockhorster Weg Stade legen wir großen Wert auf eine vielfältige und kreative Lernumgebung. Ein besonderes Highlight ist unser grünes Klassenzimmer im Innenhof, das es den Schüler*innen ermöglicht, in einer naturnahen Atmosphäre zu lernen. Der Innenhof wird durch unser Freiwilliges Ökologisches Jahr (FöJ) sowie das Umwelt-Angebot gepflegt. Das grüne Klassenzimmer fördert nicht nur den Lernprozess, sondern stärkt auch das Bewusstsein für Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Es ist ein Ort, an dem Kinder die Bedeutung von Natur, Pflege und Verantwortung auf praktische Weise erfahren können. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Umwelt-Angebot und unserem FöJ wird dieser Lernort kontinuierlich weiterentwickelt und in den Schulalltag integriert. Unser grünes Klassenzimmer ist somit ein wesentlicher Bestandteil unseres pädagogischen Konzepts und trägt dazu bei, den Schüler*innen eine ganzheitliche und umweltbewusste Bildung näherzubringen.
H
Hausaufgaben sollen den Schüler*innen helfen, das im Unterricht Gelernte zu üben, anzuwenden und eigenständig zu vertiefen. Sie werden nicht benotet und sind so gestaltet, dass die Kinder sie selbstständig bearbeiten können. Unterstützung durch die Eltern kann hilfreich sein, sollte jedoch nicht dazu führen, dass die Kinder weniger eigenverantwortlich arbeiten oder die Lehrkräfte den tatsächlichen Lernstand schwer einschätzen können. Grundschüler*innen sollten für die Hausaufgaben höchstens 30 Minuten aufwenden, Ausnahmen sind bei besonderem Interesse möglich. Von Freitag bis Montag sowie während der Ferien werden keine Hausaufgaben gestellt. Ab dem Schuljahr 2026/2027 werden die Hausaufgaben durch eine sogenannte Lernzeit ersetzt.
An unserer Schule tragen alle Kinder Hausschuhe, um eine saubere und angenehme Lernumgebung zu gewährleisten. Das Tragen von Hausschuhen hält die Klassenräume sauber und schafft eine gemütliche Atmosphäre. Gleichzeitig fördert es die Selbstständigkeit der Kinder, da sie selbst für ihre Schuhe verantwortlich sind. Jedes Kind erhält einen mit Namen beschrifteten Jutebeutel, der an der Garderobe hängt. Dort bewahren die Kinder ihre Hausschuhe sicher und ordentlich auf und können jederzeit schnell darauf zugreifen. Dieses System unterstützt eine gute Organisation und stärkt die Eigenverantwortung im Schulalltag. Im Ganztag tragen die Kinder Straßenschuhe, da sie im Nachmittagsbereich häufiger die Möglichkeit haben, zwischen Innen- und Außenbereichen zu wechseln.
I
IServ ist das zentrale Kommunikationsmittel unserer Schule und ein sehr wichtiger Bestandteil der Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus. Über IServ werden alle wichtigen Informationen zuverlässig weitergegeben. Dazu gehören Elternbriefe, organisatorische Hinweise sowie kurzfristige Mitteilungen, etwa zu Schulausfällen, Vertretungsregelungen oder wichtigen Änderungen im Schulalltag.
Wenn Sie Fragen haben, erreichen Sie die Lehrkräfte über den IServ-Account Ihres Kindes per E-Mail.
Ergänzend erhalten die Eltern einen eigenen Elternaccount, der mit der privaten E-Mail-Adresse verknüpft wird. Über diesen können Kinder unkompliziert über das Modul „Abwesenheiten“ krankgemeldet werden. Auch Abmeldungen aufgrund von Arztterminen können der Schule so übermittelt werden. Das erspart Zeit und stellt sicher, dass die Informationen zuverlässig bei der Schule ankommen.
IServ sorgt dafür, dass Informationen gebündelt, sicher und zeitnah bei allen Eltern ankommen. Wir bitten daher alle Eltern, den IServ-Account des Kindes täglich zu nutzen, um eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zu unterstützen. Den Elternaccount nutzen Sie ausschließlich zur Krankmeldung.
Die Informationen zur Anmeldung bei IServ erhalten Sie von der Klassenlehrkraft. Bei Problemen oder Fragen wenden Sie sich bitte unter
Erste IServ-Anmeldung (Schüler*innenaccount):
Elternaccount einrichten:
J
K
Bei Erkrankung ist es für die Gesamtorganisation der Schule wichtig, dass das Fehlen rechtzeitig und schriftlich über das IServ-Modul „Abwesenheiten“ gemeldet wird. So können sowohl die Lehrkräfte als auch das Sekretariat die Abmeldung einsehen und den Schulbetrieb entsprechend planen. Die Krankmeldung sollte spätestens bis 7:30 Uhr erfolgen. Eine rechtzeitige Mitteilung ermöglicht eine schnelle Organisation und sorgt für einen reibungslosen Ablauf des Schulalltages. Vielen Dank für Ihr Verständnis, dass Krankmeldungen per Telefon nur in Ausnahmefällen erfolgen sollten.
L
Der Lauftag ist bereits zu einer festen Tradition an unserer Schule geworden und findet jedes Jahr im September statt. An diesem sportlichen Ereignis nehmen alle Schüler*innen verpflichtend teil. Der Lauf wird auf dem Schulhof durchgeführt und beginnt mit einem gemeinsamen Aufwärmen, das jedes Mal für viel Freude sorgt. Beim ausdauernden Laufen stehen vor allem Fairness, Teamgeist und das sportliche Kräftemessen im Vordergrund. Besonders leistungsstarke Kinder werden vor der Schulgemeinschaft geehrt. Dafür suchen wir jedes Jahr Unterstützung in Form von Sachspenden, Gutscheinen oder anderen Beiträgen. Ideen für mögliche Sponsoren sind herzlich willkommen – wenden Sie sich dazu gerne an unsere Fachkonferenzleitung Sport, Frau Bollerhey (
M
Mensa Max Webseite
An der Grundschule Bockhorster Weg werden die Fächer Musik, Kunst, Werken und Textiles Gestalten im Stundenplan unter der gemeinsamen Bezeichnung MuKuBi (musisch-kulturelle Bildung) geführt. Die Verzahnung der MuKuBi-Bereiche ermöglicht einen fächerübergreifenden und kreativen Unterricht, in dem Inhalte sinnvoll miteinander verbunden werden können. Im 1. und 2. Jahrgang stehen dabei insbesondere die Fächer Musik und Kunst im Vordergrund, während ab dem 3. Jahrgang ergänzend die Bereiche Werken sowie Textiles Gestalten hinzukommen. In den Zeugnissen werden die einzelnen Fächer weiterhin getrennt bewertet.
N
Bei der Schulanmeldung werden Informationen zu Allergien der Kinder abgefragt. Sollten Kinder Notfallmedikamente benötigen, die im Bedarfsfall durch das Schulpersonal verabreicht werden sollen, ist dies nur mit einer schriftlichen Einwilligungserklärung und einem ärztlichen Attest möglich. Bitte informieren Sie die Schule umgehend über später bekannt gewordene Erkrankungen oder Allergien, damit das Personal entsprechend vorbereitet ist und im Notfall handeln kann.
O
Wir fördern eine gesunde und ausgewogene Ernährung und sprechen dieses Thema regelmäßig im Schulalltag an. Jede Klasse erhält einmal pro Woche eine Obstkiste, aus der sich die Schüler*innen im Laufe des Vormittags bedienen können. Am Mittwoch wird dieses Angebot durch vielseitige Obst- und Gemüsetabletts ergänzt, die von ehrenamtlichen Helfer*innen aus der Schulgemeinschaft (Schnippelgruppe) bereitgestellt werden. So erleben die Kinder ganz praktisch, wie abwechslungsreich, lecker und wertvoll Obst und Gemüse sein können. Sie probieren neue Sorten, entwickeln ein Bewusstsein für gesunde Ernährung und lernen, diese wertzuschätzen. Die Lebensmittel erhalten wir über das EU-Schulprogramm Niedersachsen, das Schulen mit frischem Obst und Gemüse versorgt.
P
Die Sprachheilklassen sind jeweils eng mit einer Regelgrundschulklasse verbunden. Diese Zusammenarbeit, die wir Partnerklassenarbeit nennen, ermöglicht den Kindern gemeinsames Lernen, Erleben und Wachsen im Schulalltag. Die Schüler*innen lernen einerseits in der kleineren Sprachheilklasse, in der sie intensive sprachliche Förderung und individuelle Unterstützung erhalten, und andererseits regelmäßig gemeinsam mit ihrer Partnerklasse. Dabei arbeiten sie zusammen in Fächern wie Sport, Musik, Kunst oder Sachunterricht und haben so die Möglichkeit, ihre Sprache im Alltag zu üben, neue soziale Kontakte zu knüpfen und gegenseitige Unterstützung im gemeinsamen Lernen zu erfahren. Diese Kooperation bringt viele positive Erfahrungen für alle Beteiligten: Die Kinder der Sprachheilklasse profitieren von sprachlichen Vorbildern, gewinnen Sicherheit im Austausch mit anderen und stärken ihr Selbstvertrauen. Die Kinder der Regelklasse erleben Vielfalt ganz selbstverständlich und lernen Rücksichtnahme, Offenheit und gegenseitige Wertschätzung. Durch die Partnerklassenarbeit sind die Schüler*innen der Sprachheilklassen vollständig in das Schulleben integriert und nehmen an allen gemeinsamen Aktivitäten teil.
Die großen Hofpausen sind ein fester Bestandteil des Schultags und bieten den Kindern Zeit für Bewegung, Erholung und soziale Begegnungen. Die erste Hofpause findet von 9:45 bis 10:00 Uhr, die zweite von 11:35 bis 11:50 Uhr statt. Der Unterricht nach der vierten Stunde endet für die Kinder erst nach der zweiten Pause. Ausgenommen sind die Taxikinder, die vor der Pause von ihren Fahrer*innen abgeholt werden. Die Hofaufsichten in orangefarbenen Warnwesten sorgen für ein sicheres Miteinander, das durch gemeinsam erarbeitete Schulhofregeln unterstützt wird. Normalerweise halten sich die Schüler*innen auf dem Schulhof auf. Wahlweise kann auch die Schulbücherei zu ihren Öffnungszeiten besucht werden. Regenpausen verbringen die Kinder im Klassenraum. In diesem Fall übernimmt die Lehrkraft, die zuletzt Unterricht gehalten hat, die Aufsicht.
Damit die Kinder in den Pausen abwechslungsreich spielen können, bietet unsere Schule eine Pausenausleihe an. Jedes Kind erhält dafür eine mit dem Namen und der Klasse beschriftete Wäscheklammer, die im Klassenraum aufbewahrt wird. Mit dieser Klammer können die Kinder verschiedene Spielsachen wie Springseile, Bälle, Reifen oder Sandspielzeug ausleihen. Die Ausleihe wird eigenverantwortlich von den Kindern der vierten Klassen betreut. Kurz vor Ende der Pause läuten diese eine Glocke als Zeichen, dass alle Materialien zurückgegeben werden müssen. Danach erhalten die Kinder ihre Ausleihklammer zurück. Sollte einmal ein ausgeliehenes Spielgerät nicht zurückgegeben werden, wird die Klassenlehrkraft des betreffenden Kindes informiert.
Alle vier Jahre findet eine Projektwoche statt - ein besonderes Ereignis, auf das sich viele Kinder schon lange im Voraus freuen. Das Thema wird von den Schüler*innen demokratisch gewählt, sodass ihre Interessen und Wünsche im Mittelpunkt stehen. Eine Woche lang arbeiten die Kinder klassenübergreifend an vielfältigen Projekten, entdecken neue Seiten an sich selbst und erleben Schule einmal ganz anders. So stand zum Beispiel eine Projektwoche unter dem Motto „Wir sind alle Künstler und Künstlerinnen“. In dieser Woche konnten die Kinder aus zahlreichen kreativen Angeboten wählen: Leinwandmalerei, Holzmosaikbilder, Webmandalas, Ausdruckstanz oder „Malen wie Picasso“. Jedes Kind fand seinen Platz, konnte kreativ werden, eigene Ideen einbringen und oft ungeahnte Talente entdecken. Die Projektwoche lebt vom Miteinander, von Neugier und der Freude am Lernen mit Herz, Kopf und Hand.
Q
Die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Schule ist uns ein zentrales Anliegen. In schulinternen Lehrerfortbildungen (SchiLF) sowie in regelmäßigen Dienstbesprechungen evaluieren wir die Qualität unseres Unterrichts, tauschen Erfahrungen aus und entwickeln gemeinsam neue Ideen für guten Unterricht. Die letzten Fortbildungen widmeten sich den Themen „Umgang mit Fehlverhalten“ sowie „Ganztag“. Zukünftig werden wir die Arbeit an der Gestaltung des Ganztags fortsetzen und uns außerdem mit der Zeugnisgestaltung in Verbindung mit den Elternsprechtagen beschäftigen. So sichern und stärken wir langfristig die pädagogische Arbeit an unserer Schule.
S
Ein besonderes Highlight an unserer Schule ist die Arbeit der „Schnippelgruppe“. Sie setzt sich aus ehrenamtlich engagierten Helferinnen und Helfern zusammen, die mittwochs für jede Klasse ein frisch geschnittenes Obst- und Gemüsetablett mit wechselnden Sorten vorbereiten. Die Kinder holen die Tabletts während der Frühstückspause ab und ergänzen so ihre Brotdose um eine gesunde, bunte Auswahl, die nicht nur lecker, sondern auch nährstoffreich ist. Das Obst erhalten wir über das EU-Schulprogramm Niedersachsen, das Schulen mit frischem Obst und Gemüse unterstützt. Wer mitwirken möchte, kann sich gerne über
An unserer Schule gestalten die Kinder das Schulleben aktiv mit und können ihre Interessen einbringen. Die Schüler*innenvertretung besteht aus den gewählten Klassensprecherinnen aller Klassen. Zwei- bis dreimal im Schuljahr kommen die Klassensprecherinnen der 2. bis 4. Klassen zu einem Schüler*innenrat zusammen, um Anliegen, Wünsche und Ideen aus ihren Klassen zu besprechen und gemeinsam zu beraten. Die Treffen werden von unseren Schulsozialarbeiterinnen Frau Gertberg und Frau Kleinau sowie der Beratungslehrerin Frau Kusel-Krauß geleitet. Die Kinder berichten aus den Klassen, teilen Anregungen und Ideen mit und besprechen Beschwerden oder problematische Themen. Bei jedem Treffen wird ein kurzes Protokoll erstellt, das den Klassensprecherinnen hilft, ihre Mitschüler*innen über die besprochenen Inhalte zu informieren. So erhalten die Schüler*innen die Möglichkeit, das Schulleben aktiv mitzugestalten und an Entscheidungsprozessen mitzuwirken.
Unsere Regeln auf dem Schulhof
- Wir gehen in den großen Pausen auf den Schulhof. In der ersten großen Pause am Montag, Mittwoch und Freitag können die Zweit-, Dritt- und Viertklässler*innen auch in die Schulbücherei gehen.
- Beim Spielen auf dem Schulhof, auch im Sandbereich, tragen wir immer unsere Schuhe.
- Wir nehmen kein Frühstück (Brotdose und Trinkflasche) mit in die Pause.
- Während der Spielezeit draußen bleiben wir auf dem Schulhof und verlassen das Gelände nicht. Die Zäune sind deutliche Grenzen. Auf dem Weg zur Ampel gehen wir nur bis zur ersten Kurve. Hinter dem Schulgebäude und der Turnhalle spielen wir nicht!
- Bei der Pausenausleihe können wir uns Spielgeräte ausleihen. Eigene Spielsachen müssen im Klassenraum bleiben. Nur eigene Fußbälle dürfen, nach Absprache mit der Lehrkraft, benutzt werden.
- An der Pausenausleihe stellen wir uns ordentlich an und sind freundlich zum Ausleihdienst. Ausgeliehene Spielsachen geben wir pünktlich zum Pausenende wieder ab.
- Fußball spielen wir nur auf der Wiese.
- Wir spielen nicht mit langen Stöcken. Tannenzapfen, Eicheln, Steine oder Sand lassen wir auf dem Boden liegen.
- In Streitsituationen, die wir nicht klären können, holen wir eine der aufsichtführenden Personen zur Hilfe.
- Wir bauen keine Höhlen. Höhlen, die schon vorhanden sind, oder „Naturhöhlen“ dürfen von allen Kindern benutzt werden.
- Wir schützen die Sträucher und Bäume auf unserem Schulhof, indem wir keine Blätter und Äste abreißen.
- Wir dürfen bis auf Schulterhöhe hoch auf Bäume klettern.
- Wir benutzen die Bänke auf dem Schulhof zum Sitzen und klettern nicht auf das Dach des Spielhäuschens.
- Die Tischtennisplatten benutzen wir zu zweit oder mit mehreren Kindern zum Tischtennisspielen.
- An den Schaukeln, am Karussell sowie an den Hipphopp- und Turnstangen wechseln wir uns fair ab. Auf das Drehkarussell dürfen nur 7 Kinder gleichzeitig. Keiner darf auf der Handdrehscheibe sitzen und wenn jemand aussteigen will, muss gestoppt werden. Von außen darf sich niemand an das Karussell hängen.
- Auf der Rutsche verhalten wir uns rücksichtsvoll und es wird gerutscht, wenn die Rutsche frei ist. Die Rutsche wird immer nur von oben nach unten benutzt.
- Wir nehmen unsere Schultaschen oder Sportbeutel nicht mit in die Pause.(Ausnahme: Buskinder, die nach der 4. Stunde nach Hause fahren, stellen ihre Taschen am Eingang auf den Fensterbänken ordentlich ab).
- In der Regenpause bleiben wir in unserem Klassenraum und verbringen dort leise die Pause.
Im Winter bei Schnee gelten außerdem noch folgende Regeln:
- Wir werfen nicht mit Schneebällen auf dem Schulhof! Verletzungsgefahr!
- In den großen Pausen (noch nicht vor Unterrichtsbeginn!) darf nur gerodelt werden, wenn Frau Guttau den Rodelhang freigegeben hat.
- Wenn wir rodeln, gehen wir danach an den Seiten des Rodelhangs wieder hinauf, stellen uns ruhig an und rodeln vorsichtig, ohne andere Kinder anzufahren.
Unser Schulkindergarten bietet Kindern, die vom regulären Schulbeginn zurückgestellt wurden, eine wertvolle Gelegenheit, sich optimal auf die Schule vorzubereiten, wenn ein Verbleib in der Kita nicht mehr möglich ist. In einer eigenen, festen Lerngruppe werden die Kinder individuell gefördert, um ihnen den Einstieg in den späteren Schulalltag zu erleichtern. Im Mittelpunkt der Förderung stehen vor allem die Entwicklung sozialer Kompetenzen, Sprachförderung, Stärkung von Konzentration und Motorik sowie wichtige lebenspraktische Fähigkeiten. Die Kinder nehmen gemeinsam mit einer ersten Klasse am Sportunterricht teil und sind bei schulischen Veranstaltungen aktiv in das Schulleben eingebunden. Unser Ziel ist es, den Kindern die notwendige Zeit zu geben, behutsam, sicher und gestärkt in die Schule hineinzuwachsen.
Unsere Schulordnung wurde gemeinsam mit den Kindern entwickelt und formuliert. Sie bietet allen Schüler*innen eine klare Orientierung für das Miteinander im Schulalltag. Die Regeln fördern ein respektvolles, freundliches und sicheres Zusammenleben und helfen dabei, dass sich alle in der Schule wohlfühlen und gut lernen können.
- Ich gehe freundlich und respektvoll mit allen Personen dieser Schule um, beleidige niemanden und benutze keine Schimpfwörter.
- Ich verzichte auf Gewalt, weil ich niemandem wehtun will.
- Ich bin hilfsbereit.
- Auf den Fluren und in den Klassenräumen gehe ich langsam und verhalte mich leise.
- Ich gehe sorgfältig mit den Sachen meiner Mitschüler*innen und dem Eigentum der Schule um.
- Ich achte auf die Sauberkeit an meiner Schule.
- Ich gehe ruhig auf Toilette und hinterlasse sie sauber.
- Ich stehle keine Sachen von anderen.
- Ich erscheine pünktlich zum Unterricht.
- Ich befolge die Anweisungen aller Personen, die an der Schule arbeiten.
- Ich betrete und verlasse die Schule durch den Schulhofeingang. Es gibt eine Ausnahme für Taxikinder!
- Ich halte mich an die Pausenregeln und spiele fair.
Der Schulweg liegt in der Verantwortung der Eltern, die dafür Sorge tragen, dass ihre Kinder sicher zur Schule und wieder nach Hause gelangen. Eltern entscheiden, ob ihre Kinder alleine oder in Begleitung unterwegs sind und welche Verkehrsmittel sie nutzen. Dennoch ermutigen wir dazu, den Schulweg zu Fuß zurückzulegen, da es an den Straßen viele unübersichtliche Situationen geben kann. Sollte der Schulweg aus Sicht der Eltern dennoch mit dem Fahrrad oder Roller zurückgelegt werden, sind diese am Fahrradständer neben der Ampel abzustellen.
Erziehungsberechtigte, die Kinder in Ausnahmefällen mit dem Auto zur Schule bringen, lassen die Kinder bitte in den Nebenstraßen Hirschgang, Stockholmstraße oder Königsmarkstraße aussteigen. Das Halten oder Parken an der Bushaltestelle ist zu vermeiden, um ein sicheres Ankommen aller Kinder zu gewährleisten und den Busverkehr nicht zu behindern. Bitte berücksichtigen Sie, dass der Parkplatz vor der Schule ausschließlich von Mitarbeitenden der Schule genutzt wird. Zum Abholen nach Schulschluss eignet sich der Abholpunkt bei den Fahrradständern an der Ampel; auch in diesem Fall sollten die Autos in den Nebenstraßen geparkt werden. Das Betreten des Schulgeländes erfolgt durch die Kinder alleine. Wir danken dafür, dass der Schutzraum Schulhof während der Schulzeit und des Ganztags respektiert wird und von Erwachsenen nicht betreten wird. Eltern, die das Schulgebäude besuchen, kommen bitte nur über den Haupteingang ins Gebäude.
An unserer Schule entsteht in liebevoller Arbeit zweimal im Jahr eine Ausgabe der Schulzeitung „Das kleine Eichenblatt“. Das Mitwirken in der Redaktion gibt den Kindern die Möglichkeit, sich intensiv mit aktuellen Themen auseinanderzusetzen. Sie lernen, Interviews und Umfragen durchzuführen, Beiträge zu schreiben und ihre Ergebnisse ansprechend aufzubereiten. Die Arbeit an der Schulzeitung stärkt die Schreibkompetenz, die Medienkompetenz und das kritische Denken der Schüler*innen und bietet ihnen zugleich eine praxisnahe Möglichkeit, aktiv am Schulleben teilzunehmen.
Das kleine Eichenblatt (Ausgabe 1 - Juni 2024)
Das kleine Eichenblatt (Ausgabe 2 - Februar 2025)
Das kleine Eichenblatt (Ausgabe 3 - Juni 2025)
Im dritten Jahrgang nehmen die Kinder einmal pro Woche an einem zweistündigen Schwimmunterricht im Solemio in Stade teil. Der Schwimmunterricht ist Teil des regulären Sportunterrichts und erstreckt sich nicht über das gesamte Schuljahr, sondern wird über bestimmte Zeiträume angeboten. Die Schwimmzeiten werden gerecht zwischen den drei Klassen des Jahrgangs aufgeteilt, sodass alle Kinder die Möglichkeit haben, die Schwimmangebote zu nutzen. Zum Abschluss des Schuljahres findet mit allen dritten Klassen ein Schwimmfest im Freibad statt. Im Rahmen des Startchancen-Programms verfolgen wir das Ziel, eine weitere Schwimmzeit anzubieten, um die Schwimmfähigkeiten der Kinder zu fördern und die Sicherheit im Wasser zu erhöhen.
Unsere Sekretärin Anja Ernst ist die gute Seele des Hauses. Sie unterstützt uns bei nahezu allen Anliegen, empfängt Eltern stets freundlich und versorgt unsere Kinder liebevoll mit Pflastern.
Am Telefon ist sie die geduldige und herzliche Stimme, die den Schulalltag bereichert. Mit viel Engagement sorgt sie dafür, dass im Sekretariat alles reibungslos läuft. Informationen zur Erreichbarkeit sind im Bereich Kontakt zu finden.
Die Unterrichtsstunde „Sichere Basis“ hat das Ziel, den Schüler*innen in der Grundschule eine stabile Grundlage für ihr weiteres Lernen zu ermöglichen. Im Mittelpunkt stehen die basalen sprachlichen und mathematischen Kompetenzen, die für den schulischen Erfolg entscheidend sind. Dazu gehören zum Beispiel Leseflüssigkeit, Schreibflüssigkeit, Lese- und Schreibstrategien, aber auch Zahlverständnis, Operationsverständnis, Stellenwertverständnis und Rechenstrategien. Diese Fähigkeiten werden sowohl unterrichtsintegriert in möglichst vielen Fächern als auch in der „Sicheren Basis“ gezielt gefördert. Zudem fließen sozial-emotionale Kompetenzen in allen Fächern ein. Die „Sichere Basis“ ist kein neues Fach, sondern eine zusätzliche Möglichkeit, die wichtigsten Grundlagen zu stärken.
Die Gesamtstundenzahl der Lernzeit „Sichere Basis“ wird über drei Schuljahre schrittweise erhöht:
- Ab dem Schuljahr 2024/2025: eine zusätzliche Stunde im 1. Schuljahrgang
- Ab dem Schuljahr 2025/2026: zusätzlich eine Stunde im 2. Schuljahrgang
- Ab dem Schuljahr 2026/2027: zusätzlich eine weitere Stunde im 1. Schuljahrgang
Durch diese Erhöhung erhalten die Schüler*innen mehr Zeit, ihre sprachlichen und mathematischen Basiskompetenzen zu festigen und sich sicher im schulischen Alltag zu entwickeln. Die Schulen werden dabei von den Regionalen Landesämtern für Schule und Bildung beraten und unterstützt, sodass die Lernzeit „Sichere Basis“ optimal in den Schulalltag integriert werden kann.
Das Sommerfest unserer Grundschule findet alle vier Jahre an einem Samstag statt. An diesem Tag kommt die gesamte Schulgemeinschaft zusammen, um gemeinsam zu feiern, sich auszutauschen und einen abwechslungsreichen Tag zu verbringen. Das Fest ist geprägt von Auftritten der Kinder, Verkaufsständen mit Essen und Getränken sowie einem vielfältigen Mitmachprogramm. Von kreativen Bastelangeboten über Spielaktionen bis hin zu Bewegungsangeboten ist für alle etwas dabei – jedes Kind und jede Familie findet ihren Platz. Eltern, Lehrkräfte und außerschulische Partner gestalten das Programm gemeinsam, sodass das Fest zu einem lebendigen, fröhlichen Ereignis wird, das Gemeinschaft stärkt und schöne Erinnerungen schafft.
Alle vier Jahre findet an unserer Grundschule ein Spiel- und Sportfest statt. Dieses besondere Ereignis wird am Schulvormittag durchgeführt und stellt die Freude an Bewegung, Spiel und gemeinschaftlichem Erleben in den Mittelpunkt. Die Kinder durchlaufen verschiedene Spiel- und Sportstationen, an denen Geschicklichkeit, Ausdauer und Teamgeist gefragt sind. Die Stationen werden mit Unterstützung der Eltern gestaltet. Jede Klasse bietet mindestens zwei Spielstationen an, die in Absprache zwischen den Elternvertreter*innen und den Klassenlehrkräften ausgewählt werden. Besonders geeignet sind Staffel- und Wettläufe, Geschicklichkeits- oder Hindernisparcours sowie einfache Wurfspiele. Benötigtes Material wie Hütchen, Seile oder Reifen kann nach Rücksprache von der Schule bereitgestellt werden.
Der Sportunterricht findet im Umfang von zwei Stunden pro Woche statt. Für einen sicheren Umgang im Sportunterricht gelten an unserer Schule für alle Kinder folgende Regeln:
- Jedes Kind darf nur in angemessenem Sportzeug am Sportunterricht teilnehmen. Dazu gehören:
- gut passende Turnschuhe (mit Klettverschluss oder mit Schleife, sofern die Kinder diese selbstständig binden können)
- eine kurze oder lange Sporthose und ein passendes T-Shirt
- Socken (wenn Ihr Kind im Sommer Sandalen ohne Strümpfe trägt)
- Nach dem Sportunterricht muss das Sportzeug in der Umkleidekabine wieder ausgezogen und die reguläre Tageskleidung angezogen werden.
- Kinder, die ihr Sportzeug vergessen haben, dürfen nicht aktiv am Sportunterricht teilnehmen. Sie erhalten eventuell Helferaufgaben oder eine andere Aufgabe zur Bearbeitung in der Halle.
- Lange Haare müssen zu einem Zopf zusammengebunden werden. Bitte für den Notfall ein Ersatzhaarband mit in den Sportbeutel legen.
- Das Tragen von kleinen (nicht hängenden) Ohrsteckern ist erlaubt. Jede andere Art von Schmuck (auch Uhren) darf im Sportunterricht nicht getragen werden.
Unsere Schule wurde für das bundesweite Startchancen-Programm ausgewählt – ein zehnjähriges Förderprogramm von Bund und Ländern, das gezielt Schulen unterstützt, an denen viele Kinder mit erhöhtem Förderbedarf lernen. Ziel ist es, die Chancengerechtigkeit im Bildungssystem zu verbessern und die Basiskompetenzen aller Schüler*innen nachhaltig zu stärken. Mit der Förderung stehen der Schule zusätzliche finanzielle Mittel und personelle Ressourcen zur Verfügung, um den Unterricht weiterzuentwickeln, gezielte Förderangebote zu schaffen und die Lernumgebung kindgerecht zu gestalten. Im Fokus stehen vor allem die Fächer Deutsch und Mathematik, in denen grundlegende Kompetenzen aufgebaut und gefestigt werden sollen. Um die Wirksamkeit der Maßnahmen zu überprüfen, werden bundesweit einheitliche Testverfahren eingesetzt – darunter die VERA Vergleichsarbeiten in Klasse 3 –, mit denen die Lernentwicklung systematisch dokumentiert und ausgewertet wird. Die Teilnahme am Startchancen-Programm verstehen wir als besondere Chance und zugleich große Verantwortung. Sie ermöglicht es uns, die Schüler*innen gezielt zu fördern, ihre individuellen Stärken zu unterstützen und auf Lernbedarfe frühzeitig einzugehen. Gleichzeitig trägt das Programm dazu bei, eine Schule zu gestalten, die stabile und tragfähige Grundlagen schafft, sodass Lernprozesse nachhaltig gesichert werden und die Kinder in ihrer persönlichen, sozialen und schulischen Entwicklung bestmöglich unterstützt werden.
Die Stundenzahl variiert je nach Jahrgang:
1. Klassen:
Montag=5 Stunden
Dienstag-Freitag= 4 Stunden
Ab dem Schuljahr 2026/2027 Montag und Dienstag= 5 Stunden
2. Klassen:
Montag-Mittwoch= 5 Stunden
Donnerstag-Freitag= 4 Stunden
3. und 4. Klassen
Montag-Freitag=5 Stunden + Wahlmöglichkeit 6. Std. AG
Den individuellen Stundenplan erhalten die Kinder direkt von ihrer Klassenlehrkraft.
T
Die Kinder der Sprachheilklassen kommen aus dem gesamten Landkreis Stade und werden überwiegend mit dem Taxi zur Schule gebracht. Sowohl die Taxifahrer*innen als auch die Aufsicht begleiten das sichere Aussteigen nach der Ankunft an der Schule. Nach Unterrichtsschluss werden die Kinder im Eingangsbereich der Schule von den zuständigen Fahrer*innen abgeholt. Eine Aufsicht begleitet auch diesen Übergang. Die Organisation der Taxibeförderung wird durch den Landkreis Stade gewährleistet. Anträge und weitere Informationen erhalten Sie direkt beim Landkreis.
Unsere Schule nimmt regelmäßig an verschiedenen sportlichen und unterrichtsbezogenen Wettbewerben teil. Dabei stehen sowohl Leistungsorientierung als auch der gemeinsame Spaß an Bewegung im Mittelpunkt. Zu den leistungsbezogenen Turnieren zählen unter anderem die Teilnahme an der Mathematik-Olympiade sowie schulinterne Sportwettbewerbe. In Jahrgang 3 findet das Brennballturnier statt, im 4. Schuljahr das Turmballturnier. Ein weiterer fester Bestandteil ist der Lauftag, bei dem sich alle Klassen sportlich messen können. Darüber hinaus bieten Spiel- und Sportfeste wie der Sporttag von Stade21, das Schwimmfest und der Handballtag vielfältige Bewegungsangebote, bei denen Freude an Bewegung, das Miteinander und das gemeinsame Erleben im Vordergrund stehen.
U
Ein respektvoller und verantwortungsbewusster Umgang miteinander ist uns sehr wichtig. Um Verhaltensverstöße einheitlich und konsequent zu ahnden, haben wir ein systematisches Vorgehen entwickelt. Alle an der Schule tätigen Personen arbeiten mit Protokollbögen, die unser Team im Rahmen einer schulinternen Fortbildung entworfen hat. Diese Bögen helfen dabei, Verstöße genau zu dokumentieren und transparent zu machen. Das Konzept zum Umgang mit Fehlverhalten legt klar fest, welche Konsequenzen auf welchen Regelverstoß folgen. Es stellt sicher, dass alle Schüler*innen gleichermaßen fair und nachvollziehbar behandelt werden. So schaffen wir ein Klima des Respekts und der Verantwortlichkeit, das sowohl die Kinder als auch das gesamte Schulteam stärkt.
V
Die Verabschiedung der 4. Klassen und der 2. Sprachheilklassen findet traditionell am letzten Schultag von 8:45 bis 10:00 Uhr statt. Die Moderation übernimmt die Schulleiterin, Frau Guttau. Für die Ausgestaltung des Programms ist der 3. Jahrgang verantwortlich. Dazu gehören Vorführungen wie Gedichte, Lieder, Tänze und kurze Theaterstücke sowie die Übergabe eines kleinen Erinnerungsgeschenks. Den krönenden Abschluss bildet ein wertschätzender Gang durch die Hände der Schulgemeinschaft: Die Jahrgänge 1 bis 3 bilden einen Abschiedstunnel, durch den die verabschiedeten Kinder symbolisch auf ihren neuen Weg an die weiterführende Schule geleitet werden.
W
Wir möchten den Schulalltag für die Kinder möglichst sorgenfrei gestalten. Deshalb bitten wir alle Eltern dringend darauf zu achten, dass Kinder keine Wertsachen (z. B. Schmuck, größere Geldbeträge, elektronische Geräte oder Spielzeug mit hohem Wert) mit in die Schule bringen.
Für verlorene, beschädigte oder entwendete Wertsachen kann die Schule keine Haftung übernehmen. Um Unannehmlichkeiten zu vermeiden, empfehlen wir daher, Wertsachen grundsätzlich zu Hause zu lassen.
An unserer Grundschule nehmen die Kinder in jedem Schuljahr an einem anderen Projekt teil. Die Projekte wechseln in einem festen Turnus, sodass jedes Kind im Laufe der Grundschulzeit alle Angebote einmal erlebt. Im vierjährigen Wechsel finden eine Zirkuswoche, ein Spiel- und Sportfest, eine themenspezifische Projektwoche sowie ein Sommerfest statt.
Zirkuswoche Spiel- und Sportfest Projektwoche SommerfestDas Wir-Konzept widmet sich gezielt dem sozialen Lernen. Angestrebt wird ein geschützter Raum, in dem Schüler*innen zentrale soziale Kompetenzen wie Kommunikationsfähigkeit, Empathie, Kooperation und Konfliktlösung entwickeln und stärken können. Ziel ist es, ein respektvolles Miteinander zu fördern, das Klassenklima zu verbessern und das Gemeinschaftsgefühl zu stärken – wichtige Grundlagen für erfolgreiches Lernen und Leben in der Schule. Fachdidaktisch sind die Wir-Inhalte ein Baustein zur ganzheitlichen Bildung: Neben fachlichem Wissen gehören auch soziale und personale Kompetenzen zu den Bildungszielen. Die Kinder lernen, ihre Gefühle auszudrücken, sich in andere hineinzuversetzen, Verantwortung für das eigene Verhalten zu übernehmen und gemeinsame Lösungen für Konflikte zu finden. Dabei kommen vielfältige Methoden zum Einsatz – zum Beispiel Rollenspiele, Gruppenaufgaben, Gesprächskreise, Spiele zur Stärkung der Klassengemeinschaft oder Übungen zur Achtsamkeit. Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist das Thema Demokratiebildung, die über die Implementierung des Klassenrats kindgerecht und praxisorientiert thematisiert wird. Die Schüler*innen erhalten die ernsthafte Möglichkeit, Anliegen und Ideen einzubringen. Sie lernen, demokratische Prozesse zu gestalten, gemeinsam Entscheidungen zu treffen und Verantwortung für das soziale Miteinander übernehmen. Neben dem sozialen Lernen geht es um aktuell weltliche Themen, die Gelegenheit Sorgen offen anzusprechen und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten. Auf diese Weise wird die Entwicklung einer lernförderlichen, respektvollen und verantwortungsbewussten Schulgemeinschaft nachhaltig gefördert.
Z
Die Zahnprophylaxe ist ein fester Bestandteil der schulischen Gesundheitsförderung. In regelmäßigen Abständen besucht der zahnärztliche Dienst die Schule, um den Schüler*innen die Themen Zahngesundheit, gesunde Ernährung und richtige Zahnpflege kindgerecht zu vermitteln. Im Rahmen dieser Besuche findet ergänzend eine zahnärztliche Untersuchung statt. Dabei werden die Zähne der Kinder kontrolliert, es wird jedoch keine Behandlung durchgeführt. Die Zahnärztin bzw. der Zahnarzt dokumentiert den allgemeinen Zahnzustand und erstellt für die Eltern eine Information über den Befund sowie gegebenenfalls Empfehlungen für eine zahnärztliche Behandlung.
Ab der 3. Klasse erhalten Schüler*innen Zensuren, die ihre schulischen Leistungen abbilden. Dabei ist es wichtig, zu wissen: Eine Note erfasst nur einen Teil der Kompetenzen eines Kindes. Jedes Kind bringt zahlreiche Talente, Interessen und Stärken mit, die über die reine Bewertung hinausgehen. Im Zeugnis werden diese besonderen Fähigkeiten in der Kategorie „Besondere Interessen und Fähigkeiten“ sichtbar gemacht. So können beispielsweise Kreativität, soziales Engagement, Teamfähigkeit oder besondere Neigungen und Begabungen angemessen gewürdigt werden. Wir legen großen Wert darauf, dass Kinder verstehen, dass Noten nicht über ihren Wert oder ihr Potenzial entscheiden. Vielmehr sollen sie motivieren, Neues zu lernen, eigene Talente zu entdecken und Kompetenzen weiterzuentwickeln.
Die Noten im Überblick:
- 1 – sehr gut
- 2 – gut
- 3 – befriedigend
- 4 – ausreichend
- 5 – mangelhaft
- 6 – ungenügend
Zeugniskonferenzen finden jeweils am Ende des Schulhalbjahres und Schuljahres statt. Teilnehmende sind alle in der Klasse unterrichtenden Lehrkräfte, die Schulleitung sowie die gewählten Vertreter*innen der Elternschaft. In der Konferenz wird die Lern- und Leistungsentwicklung jedes Kindes besprochen. Neben fachlichen Leistungen werden auch das Arbeits- und Sozialverhalten sowie individuelle Förderbedarfe thematisiert. Grundlage sind Beobachtungen aus dem Unterricht, Förderpläne sowie ggf. Gespräche mit Eltern. Die Konferenz dient der gemeinsamen pädagogischen Einschätzung und stellt sicher, dass die Zeugnisse fundiert, fair und nachvollziehbar erstellt werden.
Alle vier Jahre steht an unserer Schule eine ganze Woche unter dem Motto „Zirkus“. Diese Zeit wird rund um das Thema Zirkus gestaltet, sodass die Kinder spielerisch, kreativ und fächerübergreifend lernen können. Höhepunkt der Woche ist die Zusammenarbeit mit dem Circus Rasch, einem Mitmachzirkus, der bundesweit Projektwochen an Schulen anbietet. Die Kinder schlüpfen in unterschiedliche Rollen und werden zu Seiltänzer*innen, Clowns oder Gewichtheber*innen. Dabei lernen sie Teamwork, Konzentration und Körperspannung, gewinnen Selbstvertrauen sowie Mut und stellen sich gemeinsam neuen Herausforderungen. Große und kleine Kinder arbeiten zusammen, unterstützen sich gegenseitig und erfahren, wie wichtig Zusammenarbeit ist. Darüber hinaus präsentieren sie in einer Zirkusvorstellung vor Familien und Freunden, was sie gemeinsam erarbeitet haben – ein unvergessliches Erlebnis, das Spaß, Erfolgserlebnisse und Freude am gemeinsamen Lernen vermittelt. Die Zirkuswoche ist weit mehr als ein Highlight im Schuljahr – sie ist eine wertvolle Erfahrung fürs Leben.
